... coming soon
Vermisstenanzeige: "Zeit" ist seid monaten unaufspürbar...

Oh man… wieso vergehen die Stunden eigentlich so schnell? Ob ich nun angenehme Momente in trauter Zweisamkeit verbringe oder mich durch Uni-Aufgaben quäle… die Zeit fliegt einfach so dahin. Nicht das ich unzufrieden bin, weil in dem was ich konzentriert tue, komme ich voran. Nur irgendwie entgleitet mir alles rundherum… soziale Interaktion oder kleine Aufgäbchen die sich anhäufen gehen unter, bis ich mal in einem ruhigen Augenblick merke was ich alles noch hätte Machen können oder sollen in den verfliegenden Stunden…

Aber ich will mich nicht beschweren… mir geht es recht gut und ich sprudele vor Tatendrang am Computer irgendwas zu erschaffen. Habe sogar den alten StarCraft-Editor wieder ausgegraben. Aber leider muss der Tatendrang warten, da ja da noch so was Unwesentliches wie die Semesterklausuren anstehen… aber ich bin halbwegs zuversichtlich. Noch liege ich im Zeitplan.

Der einzige Wermutstropfen bleibt, dass es ihr so schlecht ergeht. Von der Mutter auf die Straße gesetzt und vom Chef schikaniert… ich würde ihr so gerne helfen, aber mir fehlt wohl einfach die Zeit. Dabei würde ich sie so gern jeden Tag halten und aufmuntern wollen… Wenigstens waren aber die Stunden die wir hatten wunderschön.

3.2.07 00:12


Neue Woche, neues Glück

Die Letzte Woche war irgendwie sehr erlebnisreich. Am vorherigen Wochenende 85 Geburtstag meiner Uroma, den sie mit allen Verwandten aus 250km Umkreis von Berlin bei uns feiern wollte. Kam für alle etwas überraschend, aber an sich war es ganz nett alle Verwandten auf einen Schlag mal wieder zu sehen. Und es kam sogar heraus, das mein Opa 1950 der Chef des Polizisten war, welcher meine Uroma für einen Tag im Gefängnis festgehalten hat. Zufälle gibt’s…

Aber so lustig es war, so stressig war es auch. Außerdem musste ich noch einen Computer für meinen Opa einrichten, meinem Cousin beschäftigen und so nebenbei die Präsentation eines Semesterprojektes für den folgenden Montag fertig stellen. Irgendwie habe ich das aber sogar geschafft, auch wenn das Projekt nicht sonderlich gut geworden ist. Lag vielleicht daran, dass kein einziger aus unserer Gruppe so wirklich mit der Entwicklungsumgebung klar kam…

Die nächsten Tage war ich sogar recht stolz auf mich, da ich mich zusammengerissen somit auch mal ein paar Dinge geschafft habe. Schließlich stehen die Klausuren vor der Tür. Sogar meine selbstauferlegte Willenskraftprobe, einen Woche nicht zu Zocken habe ich erfolgreich bewältigt.

Na gut, fast bewältigt. Am Donnerstag musste ich 4x 7min im Rahmen eines Psychologieexperiments Computer spielen. Aber so ein Experiment wollte ich schon immer mal ausprobieren und es war trotz des Sturms, in dessen Anfänge ich hineingeraten bin eine recht angenehme Erfahrung. Die Studentin war nett, die Aufgaben angenehm und es war recht amüsant die ganzen psychologischen Tricks, die bei dem Experiment angewandt wurden, zu entziffern. Das es im Endeffekt doch um die „Killerspiel“-Problematik ging, war irgendwie klar. Aber über das Thema werd ich mich wohl ein andermal auslassen…

An sich also eine recht erfolgreiche Woche, nur dieses Wochenende war bitter. Mein Kumpel, den ich seid dem Kindergarten kenne, hat sich von seiner Freundin getrennt. An sich ja nichts besonderes, aber die Dame hat echt geschafft gut 10 Menschen stundenlang am Telefon zu fesseln und ihnen das Wochenende zu rauben. Immer wieder klingelte das Handy, um einen ohne Pause mit in Tränen aufgelösten, sich überschlagenden und damit unverständlichen Worten zu überfluten. Verlust tut verdammt weh und man wollte ihr ja auch helfen… aber sie hat es übertrieben. Vor allem als sie angefangen hat sich selbst zu verletzen. Man findet aber auch nicht morgens um 8 schon wieder tröstende Worte, wenn man am Vortag bis 1 Uhr nachts Tränen stillen musste…

Naja, wenigstens lief in Sachen Beziehung wieder alles gut, auch wenn uns durch Obiges viel Zeit geraubt wurde…
22.1.07 21:33


Dezember...

Ohje, diese Seite hier habe ich ja jetzt schon ewig vernachlässigt, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll… Eigentlich war es ja gedacht, dass ich hier mal dazu komme meinen Kopf zu ordnen, aber die letzten 6 Wochen hatte ich zu tun, überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen. Schließlich war der Dezember ein Monat, den man am besten aus dem Raum-Zeit-Gefüge und damit aus meinem Gedächtnis streichen sollte… teilweise war es der Horror…

Da es zu lang wird, werd ich wohl ein paar Kapitel drauß machen:

Chapter I…


Aber am besten fängt man von vorne an. Begonnen hat der Dezember sehr wechselhaft. Ich wurde hin und her gerissen zwischen Verzweiflung und Tatendrang. Verzweiflung wegen all der Aufgaben die sich vor mir auftürmten. Verzweiflung die mich dann gelähmt hat und ich am Ende gar nichts gemacht habe, so dass sich die Aufgaben munter weiter auftürmt haben. Bis dann der Zeitpunkt kam, an dem ich im wahrsten Sinne des Wortes keine Lust mehr auf Verzweiflung hatte und voll Tatendrang irgendwas erledigt habe (manchmal sogar was Konstruktives). Hielt aber nicht lange… der Aufgabenturm war einfach zu hoch und ich verzweifelte wieder dran. Ein wundervoll regelmäßiger Algorithmus der sich ca. alle 3 Tage wiederholte…

Jedenfalls habe ich - so schön ans Schwanken gewohnt - auch wieder angefangen hin und her zu Grübeln was die Arbeit bei der Versicherung und mein Befinden in einer Beziehung angeht. Natürlich ohne auch nur eine Lösung, nur einen Entschluss zu finden…
Dann hatte mich ja auch noch wie schon geschrieben mein Körper im Stich gelassen. Und da die Schwankungen wohl trotzdem noch nicht ausreichend waren, habe ich auch noch angefangen mir ein paar Löcher zu graben, in die ich reinfallen konnte… was mehr Konsequenten hatte als Schwankungsweise schlechte Laune.

Einschub: Ich bin gerade froh, dass ich sarkastisch drüber schreiben kann. Sarkasmus ist meist ein Zeichen, dass man es verarbeitet hat… auch wenn es nur eine makabere Notlösung des Verstandes ist um mit dem erlebten klar zu kommen.

Naja…weiter:
Durch das Graben habe ich etwas wieder befreit, was eigentlich ganz tief drinnen hinter tausenden Toren und Mauern verschlossen bleiben sollten. Wahrscheinlich waren es schon geweckt worden durch ihre Liebe, welche so viele Türen nach innen plötzlich aufgeschlossen hat.
Jedenfalls nutze es den Weg den ich ihm durch Verzweiflung, Überforderung und der üblichen Gedrückten Stimmung im Dezember gebahnt habe. Ich habe fast ein Bild vor Augen, wie es dann aus so einem Loch mit schwarzen Tentakeln nach mir gegriffen und mich mit nach unten gezogen hat…

19.1.07 17:44


Einsamkeit in anderem Gewande...

Oh man, warum musste ich denn jetzt unbedingt wieder krank werden? Hab doch so schon keine Zeit und jetzt auch noch das. Wieder ein sinnloses Wochenende... wieder eine Wochenende ohne sie zu sehen...

Bin selbst über mich erstaunt, wie süchtig ich inzwischen nach ihrer Nähe geworden bin und wie schwer mir Tage ohne sie manchmal fallen. Aber es ist auch wunderschön, diese Gefühle mal zu erleben...

Daran muss ich auch festhalten... denn mein Kopf arbeitet immer noch oft gegen mich... tut sich immernoch schwer damit, das alles greifen zu können und mir selbst einzugestehen, das es so ist. Das ich das erleben darf. Ich hoffe ich kann ihn bald endlich komplett abstellen... Jetzt habe ich das, wonach ich gesucht habe und er will es mir nichtmal gönnen... ich hoffe ich mache dadurch nichts kaputt...

3.12.06 00:31


Unverhofft

Hätte nicht gedacht, dass ich das mal wieder sagen würde: aber der Tag war heute toll! Keine Konzentrationsprobleme in den Vorlesungen, hab eine Hausaufgabe beendet - das hat mit dem Kommilitonen sogar ziemlich spaß gemacht - und heute Abend das Meeting war auch angenehm und nicht zu lang. Das beste aber: ich habe heute ein Stündchen zocken können ohne mich dafür schlecht zu machen. Es war einfach eine Runde Zeit, weil ich vieles wichtige vorher geschafft habe.

Dabei hätt ich gestern noch alles hinwerfen können. Den ganzen Tag von morgens um 6 unterwegs gewesen, wobei ich mich gefragt habe, ob ich das richtige mache. Dann sinnlos in den Vorlesungen gewesen und den Abend hat mir auch noch ein PC-Virus versaut.

Aber nochmal zurück: Habe ich das richtige gemacht? Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, bei der HM eine Runde weiter zu machen, da mir angeboten wurde, es ganz ruhig nebenbei laufen zu lassen. Ich habe mich immer wieder gefragt, ob es nicht ein Fehler ist, weil ich ja eigentlich nicht der Typ dafür bin. Aber ich kann so viel drauß mitnehmen, draus lernen und Erfahrungen sammeln. Wichtige Themen wie Finanzen, Selbsständigkeit, Rente und auch der Eindruck aus dem "Herzen des Kapitalismus" ist interessant um sich seine eigene Meinung fundiert bilden zu können. Der Bauch hat ja gesagt...

Das hat er auch bei ihr gesagt und ich bin glücklich. Sollte ich drauß lernen...

Wenn ich jetzt noch nicht alleine einschlafen müsste, wäre irgendwie wirklich alles in Ordnung. Aber das Glück wird mir ja morgen wieder gewährt. Ich vermiss sie...

28.11.06 23:41


Die Rache folgt auf dem Fuße...

Man, die Biologie nervt mich... zudem das mir der Arzt prognostiziert hat, dass ich ein Leben lang Magenbeschwerden haben werde, da ich Veranlagung dazu habe (Reizdarm), bin ich wohl irgendwie auch an Erschöpfungsgrenzen gestoßen, die mir viel zu niedrig liegen.

Die Konsequenz aus dem ersteren: Erstmal kein Alkohol, keine Kohlensäure, kein scharfes Essen und Fruchtsäure bekommt mir auch nicht mehr so gut. Gut das ich gar nicht gerne mal ein Bierchen trinke, nicht gerne asiatisch esse und auch nicht vernarrt in Obst bin… *sigh*

Aber vielleicht sinken die Bauchspeicheldrüsenwerte in den nächsten Monaten wieder ein wenig… hab keine Lust auch ein Leben lang auf alles zu verzichten. Wird schon reichen allen Leuten zu Silvester zu sagen: „ich darf nicht…“
Netterweise hat mein Zimmernachbar mir von einem Bekannten von sich erzählt, der dasselbe Problem hatte, nicht drauf gehört hat und prompt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste… macht Mut.

Die Auswirkungen des zweiten sind ständige Müdigkeit und derbe Konzentrationsprobleme… ich kann in den Vorlesungen einfach manchmal nicht mehr zuhören. Ich schweife ständig ab, wenn ich nicht gleich wegnicke. Träume davon, wie der Professor da vorn was labert und muss dann erschrocken merken, dass er in Wirklichkeit eigentlich ganz woanders steht…

Ich will ihm aber zuhören… nur es geht nicht. Hätte nicht gedacht, dass ich so schwach bin. Oder aber ich nehm wirklich zu viel auf mich und der Körper rächt sich. Zeigt mir, dass ich einen Gang zurückschrauben sollte… aber das will ich auch nicht, sonst komm ich ja gar nicht voran und es stapeln sich wieder alle Aufgaben am Horizont…

Allerdings gibt es auch Menschen die viel größere Probleme damit haben und trotzdem hart weiterarbeiten… da soll ich schon bei so ein paar Kleinigkeiten zurückstecken?

Naja, wenigstens funktioniert es zurzeit ansonsten alles recht gut…

22.11.06 13:16


Zerrissen

Jetzt musste sie wieder gehen… und ich spüre immer noch ihre Lippen auf den meinigen. Die Stunden verflogen neben ihr, habe mich lange nicht mehr so geborgen gefühlt. Und jetzt frage ich mich, was das für ein Gefühl ist, was mein Herz so stark schlagen lässt… Vermissen. Ich vermisse sie jetzt schon, obwohl sie gerade erst 5min zur Tür raus ist. Und noch mehr. Ist es wirklich das, wonach ich so lange gesucht habe? Vieles sagt ja, doch ich kann es selbst nicht glauben. So ungewohnt… man möchte es festhalten aus Angst, dass es wieder davon schwebt… so wie es mir sonst auch immer entglitten ist.

Es ist irgendwie nicht zu begreifen… der Kopf versucht schon wieder Gegenargumente aufzutürmen, doch das scheint egal… weil es einfach nur schön war. Kann das halten? Kann das so bleiben?
Ich weiß es nicht… es scheint so irreal ... es reißt mich auseinander… weiß nicht wohin…

16.11.06 01:03


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