... coming soon
Dezember...

Ohje, diese Seite hier habe ich ja jetzt schon ewig vernachlässigt, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll… Eigentlich war es ja gedacht, dass ich hier mal dazu komme meinen Kopf zu ordnen, aber die letzten 6 Wochen hatte ich zu tun, überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen. Schließlich war der Dezember ein Monat, den man am besten aus dem Raum-Zeit-Gefüge und damit aus meinem Gedächtnis streichen sollte… teilweise war es der Horror…

Da es zu lang wird, werd ich wohl ein paar Kapitel drauß machen:

Chapter I…


Aber am besten fängt man von vorne an. Begonnen hat der Dezember sehr wechselhaft. Ich wurde hin und her gerissen zwischen Verzweiflung und Tatendrang. Verzweiflung wegen all der Aufgaben die sich vor mir auftürmten. Verzweiflung die mich dann gelähmt hat und ich am Ende gar nichts gemacht habe, so dass sich die Aufgaben munter weiter auftürmt haben. Bis dann der Zeitpunkt kam, an dem ich im wahrsten Sinne des Wortes keine Lust mehr auf Verzweiflung hatte und voll Tatendrang irgendwas erledigt habe (manchmal sogar was Konstruktives). Hielt aber nicht lange… der Aufgabenturm war einfach zu hoch und ich verzweifelte wieder dran. Ein wundervoll regelmäßiger Algorithmus der sich ca. alle 3 Tage wiederholte…

Jedenfalls habe ich - so schön ans Schwanken gewohnt - auch wieder angefangen hin und her zu Grübeln was die Arbeit bei der Versicherung und mein Befinden in einer Beziehung angeht. Natürlich ohne auch nur eine Lösung, nur einen Entschluss zu finden…
Dann hatte mich ja auch noch wie schon geschrieben mein Körper im Stich gelassen. Und da die Schwankungen wohl trotzdem noch nicht ausreichend waren, habe ich auch noch angefangen mir ein paar Löcher zu graben, in die ich reinfallen konnte… was mehr Konsequenten hatte als Schwankungsweise schlechte Laune.

Einschub: Ich bin gerade froh, dass ich sarkastisch drüber schreiben kann. Sarkasmus ist meist ein Zeichen, dass man es verarbeitet hat… auch wenn es nur eine makabere Notlösung des Verstandes ist um mit dem erlebten klar zu kommen.

Naja…weiter:
Durch das Graben habe ich etwas wieder befreit, was eigentlich ganz tief drinnen hinter tausenden Toren und Mauern verschlossen bleiben sollten. Wahrscheinlich waren es schon geweckt worden durch ihre Liebe, welche so viele Türen nach innen plötzlich aufgeschlossen hat.
Jedenfalls nutze es den Weg den ich ihm durch Verzweiflung, Überforderung und der üblichen Gedrückten Stimmung im Dezember gebahnt habe. Ich habe fast ein Bild vor Augen, wie es dann aus so einem Loch mit schwarzen Tentakeln nach mir gegriffen und mich mit nach unten gezogen hat…

19.1.07 17:44
 


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