... coming soon
Neue Woche, neues Glück

Die Letzte Woche war irgendwie sehr erlebnisreich. Am vorherigen Wochenende 85 Geburtstag meiner Uroma, den sie mit allen Verwandten aus 250km Umkreis von Berlin bei uns feiern wollte. Kam für alle etwas überraschend, aber an sich war es ganz nett alle Verwandten auf einen Schlag mal wieder zu sehen. Und es kam sogar heraus, das mein Opa 1950 der Chef des Polizisten war, welcher meine Uroma für einen Tag im Gefängnis festgehalten hat. Zufälle gibt’s…

Aber so lustig es war, so stressig war es auch. Außerdem musste ich noch einen Computer für meinen Opa einrichten, meinem Cousin beschäftigen und so nebenbei die Präsentation eines Semesterprojektes für den folgenden Montag fertig stellen. Irgendwie habe ich das aber sogar geschafft, auch wenn das Projekt nicht sonderlich gut geworden ist. Lag vielleicht daran, dass kein einziger aus unserer Gruppe so wirklich mit der Entwicklungsumgebung klar kam…

Die nächsten Tage war ich sogar recht stolz auf mich, da ich mich zusammengerissen somit auch mal ein paar Dinge geschafft habe. Schließlich stehen die Klausuren vor der Tür. Sogar meine selbstauferlegte Willenskraftprobe, einen Woche nicht zu Zocken habe ich erfolgreich bewältigt.

Na gut, fast bewältigt. Am Donnerstag musste ich 4x 7min im Rahmen eines Psychologieexperiments Computer spielen. Aber so ein Experiment wollte ich schon immer mal ausprobieren und es war trotz des Sturms, in dessen Anfänge ich hineingeraten bin eine recht angenehme Erfahrung. Die Studentin war nett, die Aufgaben angenehm und es war recht amüsant die ganzen psychologischen Tricks, die bei dem Experiment angewandt wurden, zu entziffern. Das es im Endeffekt doch um die „Killerspiel“-Problematik ging, war irgendwie klar. Aber über das Thema werd ich mich wohl ein andermal auslassen…

An sich also eine recht erfolgreiche Woche, nur dieses Wochenende war bitter. Mein Kumpel, den ich seid dem Kindergarten kenne, hat sich von seiner Freundin getrennt. An sich ja nichts besonderes, aber die Dame hat echt geschafft gut 10 Menschen stundenlang am Telefon zu fesseln und ihnen das Wochenende zu rauben. Immer wieder klingelte das Handy, um einen ohne Pause mit in Tränen aufgelösten, sich überschlagenden und damit unverständlichen Worten zu überfluten. Verlust tut verdammt weh und man wollte ihr ja auch helfen… aber sie hat es übertrieben. Vor allem als sie angefangen hat sich selbst zu verletzen. Man findet aber auch nicht morgens um 8 schon wieder tröstende Worte, wenn man am Vortag bis 1 Uhr nachts Tränen stillen musste…

Naja, wenigstens lief in Sachen Beziehung wieder alles gut, auch wenn uns durch Obiges viel Zeit geraubt wurde…
22.1.07 21:33
 


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